Die neue Fermentationsanlage des Wasserwirtschaftsverbands Reest und Wieden sorgt dafür, dass die gesamte Kläranlage inklusive der Schlammfermentation energieneutral ist. Die Anlage realisiert eine Reduktion der Schlammverarbeitungskosten und es werden Rohstoffe zurückgewonnen.

Dies ist die erste Anlage in den Niederlanden, die Schlamm erst in einem thermophilen und danach in einem mesophilen Fermenter vergärt. Aufgrund dieser Kombination wird im Vergleich zur konventionellen Schlammfermentierungstechnologie ein besserer Abbau erzielt. Während eines funktionalen Härtetests wurde der erhöhte Schlammabbau erwiesen.

HoSt ist für den Entwurf, den Bau und die Inbetriebnahme der Anlage verantwortlich und sorgt außerdem für die prozesstechnische Begleitung während der einjährigen Garantiefrist.

PROJECT MILESTONES

Start des Baus April 2012
Anlauf / Inbetriebnahme Mai 2013

SPEZIFIKATIONEN

Kapazität 193.000 Tonnen/Jahr
Input Sekundärschlamm
Fermenter 1 x 4100 m³ (thermophil);1 x 5800 m³ (mesophil)
Nachgärer 1 x 2.000 m³
BHKW‘s 1 x 600 kWe
Vorlagerung/Materialeingang 1100 m³ Mischtank und 2 x 2500 m³ Silo für den Materialeingang
Gärrestaufbereitung Phosphatentfernung in einem Struvitreaktor

MERKMALE

  • Struvitreaktor für die Phosphatentfernung und Struvitrückgewinnung
  • Erhöhter Schlammabbau aufgrund der Kombination thermophil/mesophil fermentieren
  • Optimierung durch Voreindicken des Schlamms

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