Beim der Firma Hartlief hat HoSt 2006 eine Anlage zur Co-Vergärung von Gülle mit möglichst vielen schwachen Restströmen, darunter Restströme aus der Rübenindustrie (Rübenpulp und Rübenspitzen) übereignet.

Einzigartig an dieser Anlage ist, dass die erzeugte Wärme zum Eintrocknen der dicken Fraktion des Gärrests verwendet wird.

Die Elektrizität, die mit der Co-Vergärung erzeugt wird, wird an das Netz zurückgeliefert. Die Elektrizitätsproduktion beträgt 8 Millionen kWh pro Jahr, was einem Verbrauch von ca. 2600 Haushalten entspricht.

Project Milestones

Start des Baus September 2005
Anlauf / Inbetriebnahme Februar 2006

Spezifikationen

Kapazität 50.000 Tonnen pro Jahr
Zufuhrmaterial Gülle und Co-Substrate wie Mais und Rüben
Fermenter 3 x 1360 m³
Nachgärer 3 x 4500 m³
BHKW‘s 4 x 340 kWe
Feststoffeingabe 80 m³ Misch-/Dosierbehälter mit Zufuhrschnecken

Merkmale

  • Vergärung von schwachen Restströmen, darunter Zuckerrüben (Rübenpulp und Rübenspitzen)