Thermodruckhydrolyse

Den Einsatz Von Thermodruckhydrolyse

Im Vergärungsprozess werden organische Teile durch Bakterien umgewandelt in biogas. Diese Konversion kann deutlich verbessert werden durch den Einsatz von Thermo-Druck-Hydrolyse (TDH). TDH degradiert komplexe organische Strukturen wie Lignin in Pflanzen oder Zellen im Faulschlamm. Diesen Schritt macht es die Bakterien leichter um die Organik in Biogas um zu wandeln und dadurch gibt es eine deutliche Verbesserung von die Biogasausbeute.

Prozessablauf Thermodruckhydrolyse

  • Temperatur: 140 – 180 °C
  • Druck: 4 – 10 bar
  • Verweilzeit: 20 – 40 Minuten
  • Energieruckgewinnung durch Wiederverwendung von die Energie aus kondensierten Dampf

Mit einer TDH-Behandlung van minimal 20 Minuten ist das Material vollständig hygienisiert. Die erste Schritt vom Prozess ist ein Aufwärmen vom Material nach 100 °C mit dem Dampf aus den letzten Schritt. Den zweiten Schritt ist das einblasen von neuen Dampf bis eine Temperatur von minimal 140 °C und den dritten Schritt ist das ablassen von den druck wobei das Material abkühlt nach 100 °C und die dabei freigesetzte Energie wird dem ersten Schritt zugefuhrt.

Die Ergebnisse von Thermodruckhydrolyse

  • Erhöhte Biogasproduktion
  • Schlammreduzierung durch hohere Konversion und bessere Entwässerbarkeit
  • Viskositatsreduzierung
  • TDH beschleunigt die Biogasproduktion wodurch aus dem gleichen Fermenter mehr rausgeholt werden kann.