Vergärung von Gemüse-, Obst- und Gartenabfälle

HoSt hat ein neues Konzept zur Vergärung von verunreinigten organischen Restströmen, unter anderem Gemüse-, Obst- und Gartenabfälle oder Straßenbegleitgras entwickelt.

Dieses Konzept richtet sich auf die Vergärung von organischem Restmaterial durch eine Kombination aus Containervergärung und gerührten Flüssigkeitsbehälter. Diese Kombination hat folgende (potentielle) Vorteile:

  • Saubere Restströme können in der günstigsten Vergärungstechnik, auf den m³ Biogas gerechnet, verarbeitet werden (Nassvergärung im gerührten Behälter).
  • Verunreinigte Substrate, die mit Sand, Steinen, Kunststoff, usw. verschmutzt sind, können ohne umfangreiche Vorbehandlung oder Klärungsschritt in einem Container vergärt werden.
  • Die Vergärung im Container kann mittels der „nassen“ Fermenter viel schneller gestartet werden als bei konventioneller Containervergärung, daes keine Anfahr- und Stoppverluste in Zeitdauer und Methan gibt.
  • Eine niedrige Biogasproduktion aus Gemüse-, Obst- und Gartenabfällen infolge des Qualitätswechsels dieser Abfälle durch jahreszeitliche Schwankungen kann durch Zuführung anderer Biomasseströme aufgefangen werden.

Das Konzept zeichnet sich durch einen möglichst effizienten Einsatz von kostbarem Vergärungsvolumen aus, bei dem möglichst viel Material in Biogas umgewandeltwird